Eduardo Galeano „Der Ball ist rund und Tore lauern überall“

Das Buch zur Fußball-Weltmeisterschaft 

Pro: Unterhaltsam, ironisch, engagiert und trotzdem auch kritisch 

Contra: Leider nicht aktualisiert… auch nicht in der Neuauflage

 

 

Ereignis. Ein jeder Mensch wird wohl diesem Begriff eine eigene Bedeutung beimessen und doch werden in den meisten Fällen, die Bedeutungen nicht gänzlich unterschiedlich sein. Aber es gibt auch Ereignisse, welche polarisieren… die von einer bestimmten Gruppe Menschen begeistert und hingebungsvoll erwartet werden, wohingegen die übrigen Menschen (wenn sie diese Ereignisse überhaupt zur Kenntnis nehmen können) mit Abneigung oder gar Ekel reagieren. Während letztere Gruppe mit völligem Unverständnis auf erstere Gruppe schaut, schauen die Begeisterten nicht einmal auf die Ablehnenden herab… ja sie sehen, ganz im Banne des bevorstehenden Ereignisses, schon ganz und gar nicht mehr zu ihnen hin; und dabei ist das Ereignis noch nicht einmal eingetreten.

 

Was will der Dichter uns mit diesen Zeilen sagen, von was redet der eigentlich?! Nun, von was anderem als der Fußball-Weltmeisterschaft könnte ich schon sprechen!? Milliarden Menschen, die Hälfte der Menschheit wird zu der ersten Gruppe gehören und die andere Hälfte zur zweiten, die sich traditionell eher auf intellektuell höherer Stufe wähnt, denn gerade der Fußball ist ein Sport, mit dem sich die Intellektuellen (und solche die sich dafür hielten und halten) nie besonders anfreunden konnten. Es war ja schließlich auch der Sport der Proletarier… und man sah sich eben nicht bei ihnen. Manche betrachteten die Fußballer argwöhnisch, oder man ignorierte sie geflissentlich, wie man zu jener Zeit eben minderwertige Tätigkeiten und die sie ausübenden Menschen einfach übersah.

 

Das ging zwar nicht dem Fußball alleine so (es traf fast alle Sportarten), aber das Fußballspiel  kam wohl mit am schlechtesten weg. Zu jener Zeit, also ich spreche vom 19. Jahrhundert, galten die alten Klassiker noch etwas… man sprach im humanistischen Bildungsbürgertum noch vom „gesunden Geist im gesunden Körper“. Ganz davon abgesehen, dass das auch damals schon nur dem Grundsatz nach richtig, im Wesentlichen aber ganz und gar falsch und mindestens ignorant war, wollte man wohl seine Grundsätze nicht eben auf jedem dahergelaufenen proletarischen Fußballer anwenden. Also legte man sich sein Vorurteil zurecht und pflegte es geflissentlich… um es bis auf den heutigen Tag am Leben zu halten.
Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, wird man sich selbst auch schon bei, dem Sinn nach, ähnlichen Gedanken ertappt habe: Da die Fußball-Fans, denen man alle möglichen „niedrigen“ Attribute anhängen kann und dort die Vernünftigen, die sich von solcherlei Budenzauber lieber fernhalten. Zum Glück ist das in den letzten Jahren etwas anders geworden. Die einen stiegen etwas von ihrem hohen Ross herunter, die anderen zivilisierten, ja kultivierten (auch mit tätiger Hilfe der Medien) ihr Fan-Dasein; und nicht zuletzt hat sich herum gesprochen, dass man mit diesem Sport auch das große Geld verdienen kann, was dazu führte, dass man sich (mittlerweile auch in intellektuellen Kreisen) mit Fußballern gerne schmückt.

 

Die Möglichkeiten alle aufzuzählen, wofür man die großen und kleinen Fußballhelden noch alles verwenden kann, erspare ich mir und Ihnen an dieser Stelle. Lediglich auf einen Aspekt möchte ich eingehen, der unmittelbar mit der Absicht hinter diesen Zeilen zu tun hat: Ich möchte auf den künstlerischen Aspekt von Fußball zu sprechen kommen. In neuerer Zeit scheinen sich Musiker, Filmemacher und sogar Schriftsteller (meist ehemalige Fußballer, die sich dafür halten), ein gesteigertes Interesse an diesem Sport zu haben. Sicher wird die kommerzielle Seite von einigem Interesse dabei sein, aber es gibt auch durchaus ernsthafte Auseinandersetzungen mit dem Thema, fernab allen wirtschaftlichen Interesses. Es wird der Versuch unternommen, die kollektive und die sozusagen internationalistisch empfundene Leidenschaft, die sich eben auch mit diesem Spiel verbindet, bzw. verbunden ist, in künstlerischem Sinne zu würdigen und damit das Fußballspiel an sich auf eine Stufe zu heben, die ihm in seiner langen Geschichte bisher vorenthalten war.

 

Spätestens ab dieser Stelle wissen meine Leserinnen und Leser, dass die Zeilen sich wohl zu einer Buchbesprechung über ein Werk aus Lateinamerika verdichten werden; das ist auch diesmal wieder so. Das Werk um das hier gehen soll ist „Der Ball ist rund“ von Eduardo Galeano (EG). Da ich EG schon öfters in Besprechungen hier vorgestellt habe, zitiere ich seine biographischen Daten aus eben jenen früheren Besprechungen. Um diesen Mann zu skizzieren, schriebe ich Sätze wie diesen: „Wenn EG zur Feder greift, dann hat das Ergebnis seines Schreibens immer etwas mit Geschichte zu tun… mit Geschichten über Geschichte zumeist… und sind aus einer Sicht heraus geschrieben, welche nicht die Sicht der Sieger ist.“ Bei dem Buch „Der Ball ist rund…“, um das es hier geht, muss ich diesen Satz zwar nicht umschreiben, aber ich muss anfügen, dass es dabei ausnahmsweise nicht um politische Geschichte geht, besser gesagt, nicht um die große politische Geschichte. Vor über dreißig Jahren hat EG mit einem Paukenschlage die Weltbühne betreten – „Die offenen Adern Lateinamerikas“, ein Buch das an allen Universitäten dieses Erdteils zur Pflichtlektüre geworden ist – schlug ein wie ein krachend geschossener Strafstoss.

 

Spätestens seit „Die offenen Adern Lateinamerikas“ ist also EG international bekannt, wenn auch nicht überall geachtet. Der 1940 in Montevideo/Uruguay geborene EG war scheinbar immer schon ein kritischer Mensch… denn nicht umsonst, arbeitete er schon im Alter von fünfzehn Jahren als Karikaturist für die Zeitung „El Sol“ und setzte dann seine journalistische Laufbahn weiter fort, wurde Chefredakteur der „Marcha“ und schließlich Direktor der Tageszeitung „Epoca“. Nach jahrelanger autoritärer Innenpolitik in Uruguay und Auseinandersetzungen um soziale Gerechtigkeit, nach Kämpfen der linken Partisanengruppe „Tupamaros“, mit denen EG sympathisierte, musste er dann aus politischen Gründen Uruguay verlassen… und fand in Argentinien Exil.

 

Sofort begann er erneut zu arbeiten und gründete die bekannte Zeitschrift „Crisis“… und wurde er wieder Zielscheibe der Mächtigen. 1976 putschte das Militär in Argentinien und errichtete eines der schlimmsten Regime auf lateinamerikanischem Boden… EG konnte nach Spanien entkommen, wo er bis 1985 bleiben musste, ehe er nach Uruguay, das zur Demokratie zurückgekehrt war, zurück konnte. In der ganzen Zeit seines Exils aber, erarbeitete sich EG den Ruf eines unabhängigen Journalisten und Publizisten, der dem ungehemmten, ausbeuterischen, Wirtschaftsliberalismus eben nicht das Wort redet, ihm Gegenteil dazu unerschütterlich einen sozialistischen Gegenentwurf vorhält.

 

Wie kommt nun so ein Mann dazu, ein Buch über Fußball zu schreiben? Nun, man sollte sich nicht dazu verleiten lassen, die alten Klischees zu pflegen und man sollte außerdem wissen, dass der deutsche Titel nicht das Mindeste mit dem Originaltitel zu tun hat. Dieser lautet „El fútbol a sol y sombra“, was übersetzt so viel heißt wie „Licht und Schatten des Fußballs“. EG ist bekennender Fußball-Fan und er gibt zu: „Schreibend wollte ich mit den Händen das tun, was ich mit den Füßen nie zu tun vermochte“ Ein Glück für uns, dass es mit der Fußballer-Laufbahn bei ihm nicht geklappt hat, es wäre uns ein phänomenaler Journalist, kritischer Geschichtsschreiber und großer Autor verloren gegangen. EG gehört als Autor sicher zu den wenigen rühmlichen Ausnahmen, die sich sowohl ernsthaft als auch wohlwollend mit dem Thema Fußball beschäftigt haben und sich Gedanken über das runde Leder gemacht haben.

 

Anderweitig habe ich seine klare Sprache schon oft gewürdigt und auch in diesem Buch ist sie zu konstatieren. Dazu kommt sein Stil der knappen, journalistischen Ausdrucksweise, die sich auch der bildhaften Sprache des Poeten bedienen kann, mit der EG, in der für ihn typischen Erzählweise, nun eine aus Geschichten zusammengesetzte Geschichte des Fußballs erzählt. Dabei bleibt er seinem bisherigen Werk aber durchaus treu, in dem er sich bei der Betrachtung einer hierarchisch gegliederten Welt, immer um den Blickwinkel, die Perspektive von unten zueigen machte. EG ist Lateinamerikaner… und demzufolge hat er ein anderes Verhältnis zum Fußball Allgemein und der Verankerung und Verbreitung dieses Sportes in der breiten Bevölkerung im Besonderen. Deswegen kann es nicht verwundern, dass EG auch über Fußball schreibt; als politisch engagierter Mensch, der er nun mal ist, geht er selbstverständlich zu den Menschen hin. Insofern liegen für ihn Intellektualität und Fußball eben nicht in zwei voneinander getrennten Universen.

 

Aber dem Historiker EG, der auch bekennender Fußballfan ist, ging es aber  keineswegs nur darum, eine Geschichte des Fußballs zu schreiben; auch wenn EG in „Der Ball ist rund…“ in seiner für ihn typischen Weise Episoden und Anekdoten aneinander reiht und so Geschichte plastisch vor unsere Augen treten lässt. EG beschreibt große Momente des lateinamerikanischen, europäischen und auch des deutschen Fußballs. Er schreibt über Geschichten vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Fußball-WM 1994, wobei er natürlich mehr Gewicht auf das legt, was er am besten kennt, nämlich des Geschehens in Lateinamerika, vor allem  der Region des Rio de la Plata und Brasilien oder in Italien, wohin viele Stars des argentinische Fußballs wechselten und in bedeutenden Vereinen ihr Können zeigten. Italien auch deshalb, weil von dort eine bedeutende Zahl Auswanderer nach Argentinien, dem Nachbarland Uruguays, kamen und so auch ihre bekannt enthusiastische Leidenschaft für den Fußball mitbrachten.

 

Als Autor, der immer in historischen Zusammenhängen schrieb und schreibt, geht EG Schritt für Schritt vor und beginnt natürlich mit den Ursprüngen des Fußballs bei den Mayas und Inkas, in China und im mittelalterlichen England. Ebenso sind wir es von EG gewöhnt, dass er uns zu allen von ihm verwendeten Themen, die Quellen nennt, aus denen er schöpft; dabei greift er offizielle Urkunden ebenso selbstverständlich auf, wie Berichte von Zeitzeugen, auch wenn es z.B. „nur“ Zitate aus den Werken Shakespeares sind. Und ebenso üblich sind seine Querverweise, Assoziationen, mit denen er auf historische Parallelen hinweist. Das Werk ist nicht in die üblichen Kapitel untergliedert, aber dennoch kann man den Inhalt in einer  Kapitel-Struktur sehen. Wenn ich in der Folge von Kapiteln spreche, dann bitte ich das nicht wörtlich zu nehmen. EG schreibt, nachdem er sich also um die Ursprünge gekümmert hat, in weiteren Kapiteln natürlich über all jene Geschichten, die geeignet sind, dem wahren Fan das Herz höher schlagen zu lassen… aber er erzählt das in einer Sprache, mit einer Poesie, welche das Werk auch für Leute interessant macht, die nicht viel oder gar nichts mit diesem Sport am ominösen Hute haben. Darauf komme ich später noch zu sprechen.

 

EG wäre aber nicht er selbst, wenn er bei all der Bewunderung für den Sport und seine Protagonisten (was keineswegs nur aus Lateinamerikaner beschränkt bleibt), nicht auch Auswüchse und Machenschaften einer kommerzialisierten Sportart hinterfragen würde. Dabei prangert er die zu Industrieunternehmen verkommenen (Traditions-)Vereinen ebenso an, wie die Reduzierung der Spieler auf Ablösesummen. Dennoch handelt es sich bei diesem Fußballbuch der anderen Art nicht um eine Kritik am Fußball allgemein, vielmehr ist es EG offenbar daran gelegen, durch die Schilderung auch der dunklen Seiten darauf aufmerksam zu machen, dass Fußball im Kern eine gute Sache ist und so wird – bei aller Kritik – aus dem Buch eine Hommage an das Fußballspiel; jetzt sollte auch klar sein, weshalb der Originaltitel dem Buch weitaus gerechter wird, als der der irreführende und nichts sagende Titel der deutschen Ausgabe.

 

Während EG zu Beginn des Buches die Spieler, die Rolle der Schiedsrichter, das Spielgerät, das Stadion, Szenarien und die Regeln des Spiels vorgestellt werden, kümmert er sich auch um die lange Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften. EG  bespricht alle Auflagen der Fußball-Weltmeisterschaft von Uruguay 1930 bis zur WM 1994 in den USA. Dabei schreibt er natürlich keine Tabellen ab oder nennt die heutzutage ebenso allgegenwärtigen wie unsinnigen Statistiken, in seinen Texten geht er auf die weltweit berühmten Fußballer ein, die ihm sozusagen Synonym für die jeweilige Zeit werden. Gestalten wie Pelé, Beckenbauer, Maradona, Garrincha, Di Stefano, Cruyff, Müller und Baggio ruft er sozusagen als Zeugen der Verteidigung auf… der Verteidigung der Schönheit seines Lieblingssports. Und natürlich liegen die Themen wie Sieg oder Niederlage, Jubel oder Verzweiflung, Komik und Drama nahe beisammen und werden von EG mit fast traumwandlerischer Sicherheit unter Verwendung weiterer Anekdoten wieder aufgerufen: Berühmte Tore (z.B. das sog. Wembley-Tor), bittere Torwartfehler und erste Erfolge von später vergötterten Spielern…

 

Auch wenn es vielleicht für einen Moment so erschien, als handele sich bei diesem Buch um eine chronologisch erzählte Geschichte des Fußballs, so ist das keineswegs so. So etwas wie ein roter Faden ist nicht auszumachen, auch wenn es ihn dennoch geben mag, so ist es dem Autor sehr gut gelungen, ihn so zu verbergen, dass er nicht sonderlich stört. Die einzelnen Anekdoten können ganz nach Belieben der Leserschaft in beliebiger Reihenfolge gelesen oder gar übergangen werden, ohne dass es das Vergnügen an der Lektüre sonderlich stört. Daraus ergibt sich etwas, das ich EG so ohne weiteres nicht zugetraut hätte: Leichte Unterhaltung. Und weil dieses Werk so leicht und beschwingt daherkommt, ist es sehr angenehm zu lesen; wie ich oben schon sagte, auch von nicht fußballbegeisterten  Leserinnen und Lesern. Dabei ist jeder noch so kurze Artikel Literatur und insofern geeignet, uns nicht nur angenehm, sondern auch anspruchsvoll zu unterhalten.

 

Jeder Artikel ist, im besten Sinne, auch ein kleines journalistisches Juwel für sich und beschäftigt sich – so wie man es sich von vielen Leuten, die sich heutzutage Journalisten nennen, wünscht – mit einem besonderen Ereignis und bringt viele unbekannte Details zu Tage, die geeignet sind, seine Leserschaft in Erstaunen zu versetzten. Nach dem ich dieses Buch gelesen hatte, wurde mir auch klar, warum man Fußball auch die schönste Nebensache der Welt nennt. EG hat mir das mit jener Leichtigkeit vermittelt, zu der eben nur Autoren fähig sind, die ihre Sprache nicht nur als lästiges Material verstehen, sondern die mit ihr ebenso geschickt spielen können, wie man es z.B. den brasilianischen Fußball-Künstlern nachsagt. Mit ironisch-spöttischem Augenzwinkern vollbringt es EG sozusagen in weltmeisterlicher Manier, das Verbindende des Sports aufzuzeigen und zu erklären, warum weltweit Menschen leidenschaftlich mit ihren Mannschaften zittern, wenn es in ein paar Tagen erneut um die höchste Trophäe im Fußball geht.

 

Der „Spiegel“ schrieb unlängst, dass er das Buch all den Journalisten anempfiehlt, die bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft Spiele kommentieren… damit sie das Buch als Quelle ihrer Inspiration nutzen und uns nicht mit Plattitüden langweilen. Man muss aber wirklich nicht einer der so genannten Experten sein, um in diesem Buch etwas Interessantes zu finden, auch Leserinnen und Leser die eine völlig leidenschaftslose Einstellung zum Fußball haben, werden auf ihre Kosten kommen und vielleicht nach der Lektüre feststellen, dass ihnen die Welt dieser, wie EG es nennt, „großen heidnischen Messe“ ein wenig vertrauter geworden ist. Um die Stimmung des Buches einigermaßen zu beschreiben, ist es womöglich besonders hilfreich, den Autor selbst zum Schluss mit dem Zitat der Widmung zu Wort kommen zu lassen: „Die folgenden Seiten sind den Kindern gewidmet, die mir einmal vor Jahren in der Calella de la Costa über den Weg liefen. Sie kamen vom Fußballspielen und sangen: Ob gewonnen, ob besiegt, wir haben uns ganz arg vergnügt.“ So wünsche ich uns allen eine wunderschöne Fußball-Weltmeisterschaft, die vielleicht mit dem Buch als Begleiter noch schöner sein kann.

 

 

Wilfried John

 

Der Ball ist rund und Tore lauern überall

Eduardo Galeano

277 Seiten – Broschiertes Buch

Verlag: Hammer – aus Juli 1997
ISBN: 3-8729-4765-6

15,50 €

 

Neuauflage

Der Ball ist rund

Eduardo Galeano

272 Seiten – Broschiertes Buch

Unionsverlag – aus Feb. 2006

ISBN: 3-2932-0356-6

9,90