Marcal Aqunio „Flieh. Und nimm die Dame mit“

Titel: Die Brutalität der Nähe

Pro: Sehr gut erzähltes, erotisches und dramatisches Kriminaldrama

Contra: Die Erzählweise bürstet etwas gegen den Gewohnheitsstrich.

 

Leistung. Für gewisse Begriffe ist es eigentlich erforderlich, dass man sich ihrer ursprünglichen Bedeutung wieder bewusst macht, denn sonst geht man bei

der Verwendung des Begriffs leicht in die Irre. Warum man in die Irre geht? Nun, weil der Begriff seit langem von gewieften Polit-Pharisäern und

Wirtschafts-Parasiten okkupiert und so in Misskredit gebracht wurde. Physikalisch bedeutet Leistung, Arbeit in einer gewissen Zeit. Arbeit aber, in der

ursprünglichen Bedeutung des Begriffes, bedeutet, ein reales Produkt herzustellen.

An all das muss ich denken, wenn da – z.B. in Betrieben – von Leistungsträgern schwadroniert wird; gerne bezeichnen Personalchefs ihre Leitenden

Angestellten so. Oder Banker bieten in der Werbung für ihr Abzocker-Institut lauthals Leistung aus Leidenschaft an. Von welcher Leistung ist da die Rede?

Von der Gabe sich mit den Arbeitsergebnissen anderer Leute zu brüsten? Es tut mir leid, ich halte Efeu zwar für eine hübsch anzusehende Pflanze, aber der

Baum den es erdrückt gefällt mir besser.

So lange wir es uns noch leisten all die Abstauber durchzufüttern, müssen wir es uns wohl gefallen lassen, dass der Efeu sich für den Baum ausgeben kann

und weiter wuchert. Das nennt sich dann Wirtschafts-Wachstum… und es ist genauso schädlich wie der Efeu. Im Namen dieses Wachstums werden nämlich alle

Ressourcen dieser Welt rücksichtslos ausgebeutet… natürlich nicht von den Leistungsträgern, sondern von denjenigen, deren Arbeitsergebnisse man sich

aneignet. Dabei achten die Leistungsträger (das kommt wohl von Arbeit anderer wegschleppen) sehr fein darauf, dass die Anderen für ihre Arbeit nicht allzu

viel bekommen, damit diese ja nicht in der Lage sind, irgendetwas zu schonen… sich nicht, die Umwelt nicht und auch nicht ihresgleichen.

Das kann man in anderen Weltgegenden – in denen sie noch nicht dieses feine Verschleierungssystem brauchen wie es hierzulande benutzt wird – sehr schön

beobachten; z.B. in Brasilien. Dort ist, einmal mehr, mitten im Dschungel das Goldfieber ausgebrochen. Der Goldgewinnung wird alles – aber auch wirklich

alles – geopfert. Die Garimpeiros (also die Goldgräber Brasiliens) richten enorme Schäden an, wenn sie z.B. zum Auswaschen des Goldes Quecksilber in großen

Mengen verwenden. Diese gelangt nicht nur in die Böden bzw. das Grundwasser und führt zu einer großflächigen Verseuchung des Amazonasgebiets, es gelangt

auch in sie selbst und führt zu unglaublichen Quecksilber-Vergiftungen (Folge: Siechtum, Persönlichkeitsverlust, Tot). Reich werden dabei natürlich nur die

Leistungsträger.

*  *  *
Das Buch von Marcal Aquino (MA, um das es in dieser Besprechung gehen soll, kommt mit einem etwas sperrigen Titel daher: „Flieh. Und nimm die Dame mit“.

Wie sich meine Leserinnen und Leser sicher schon denken, handelt es sich um ein Werk der Lateinamerikanischen Literatur; genauer gesagt, der

zeitgenössischen brasilianischen Literatur. Wie nun schon in einer ganzen Reihe meiner Besprechungen, handelt es sich bei diesem Werk um ein Stück

Kriminalliteratur, besser gesagt, um ein Kriminaldrama (wie es der Autor selbst bezeichnet). Wie ich in einigen jüngeren Besprechungen schon beschrieb,

benutzen Lateinamerikanische Autoren in den letzten Jahren gerne das Genre des Kriminalromans, um ihn sozusagen als Vehikel der eigentlichen Botschaft zu

gebrauchen. Der Autor dieses Werkes scheint (nicht nur theoretisch) mit dieser Art Literatur auch sehr vertraut; nicht umsonst arbeitete er einige Zeit als

Polizeireporter in Sao Paulo/Brasilien.

Gerade in Lateinamerika hat sich in den letzten Jahren eine Art Krimi-Literatur herausgebildet, die mehr sein will, die mehr sein muss. Die Autoren einfach

als Kriminalschriftsteller zu bezeichnen, greift bei weitem zu kurz, denn diese Autoren wollen – ganz in der engagierten Tradition der Lateinamerikanischen

Literatur – auf die aktuelle Wirklichkeit verbessernd einwirken. Als Beispiele können hier Leonardo Padua, Ramon Diaz-Eterovic oder Pablo de Santis (alle

hier bei Ciao vorgestellt) genannt werden. In dem sie ihre Sicht der Dinge, ihre Analysen und Lösungsansätze in die populäre Form des Kriminalromans

bringen, versuchen sie einem breiteren Publikum die Wahrheiten hinter den Fassaden der Wirklichkeit näher zu bringen.

Offenbar muss ich mich langsam von meiner Aussage distanzieren, dass ich im Allgemeinen nicht eben der fleißigste Krimileser sei, da sich diese Form des

Geschichten-Erzählens mehr und mehr in der aktuellen Lateinamerikanischen Literatur ausbreitet und ich als Leser zeitgenössischer Werke dieser Weltgegend,

mittlerweile also öfter Krimis lese. Aber die Neueren Lateinamerikanischen Autoren repetieren nicht einfach die gängigen Krimiklischees, sondern sie machen

aus dieser Form ebenso anspruchsvolle Literatur, wie sie mir seit jeher in den wichtigen Werken Lateinamerikanischer Literatur vor die äußeren und inneren

Augen trat. Der hier erstmalig vorzustellende Autor ist hierin keine Ausnahme.

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Leider kann ich den Autor hier nicht in der üblichen Weise vorstellen, da es mir nicht möglich war, detaillierte biographische Daten in Erfahrung zu

bringen, die eine auf das Werk verweisende Vorstellung möglich machen würde. Nichts desto trotz zeigt sich gerade bei diesem Autor erneut, dass für das

Verstehen seines Werkes, ein Blick auf seine Biographie lohnenswert ist und möchte ich das Wenige zur Kenntnis geben:

Marçal Aquino wurde 1958 in São Paulo/Brasilien geboren. Weder über seine Herkunft noch über seine Schulzeit konnte ich etwas Genaues in Erfahrung bringen.

Die wenigen Stichworte jedoch erlauben einen kurzen Blick auf die Umgebung, die gesellschaftlichen, politischen und sozialen Verhältnisse und wenn an dem

Satz „Das Sein bestimmt das Bewusstsein“ richtig sein sollte, dann erfahren wir auch etwas über MA.

Die Demokratie in Brasilien lag (wieder einmal) in den letzten Zügen und bald nach der Geburt des Autors, putschte das Militär. Die politischen

Verhältnisse waren von der (auch gewaltsamen) Unterdrückung der linken Opposition, der generellen Einschränkung der Bürgerrechte und einer Zentralisierung

der Macht auf den sog. Präsidenten Humberto Castelo Branco geprägt. Hauptsächlich das Jahr 1968 stand im Zeichen von Studentenunruhen und Streiks. Das

Militärregime reagierte repressiv mit sog. politischen Säuberungsaktionen und Zensur. In Sao Paulo führte der Protest gegen die hohe Inflation Anfang der

1960er Jahre zur politischen Mobilisierung der Arbeiter, Bauern und Studenten. Diese Allianz begannen ihre politischen Rechte einzufordern, was letztlich

auch als Begründung zur Übernahme der Macht durch die Militärs im Jahre 1964 diente.

Es waren also unruhige Zeiten, in denen MA aufwuchs… und diese Zeiten sollten bis 1985 dauern. Gleichzeitig sollte Sao Paulo zur Boomtown werden. Die

Militärs pumpten horrende Summen staatlichen Geldes in den Aufbau einer neuen Infrastruktur um ausländische Investoren anzulocken. Die kamen auch so sicher

wie Fliegen auf ein Stück Aas (so sind sie eben die Leistungsträger). Mit jährlichen Wachstumsraten von rund zwölf Prozent Anfang der 1970er Jahre wurde

Sao Paulo zu einem Moloch (u.a. zur größten Deutschen Industriestadt außerhalb Deutschlands). Diese ökonomische Entwicklung geschah aber ohne jegliche

politische Partizipation der Bevölkerung und ohne eine gerechte Verteilung des Reichtums. Das Ergebnis dieser Veränderung war, dass eine zahlenmäßig kleine

Schicht über eine sehr große Kaufkraft verfügte und mit ihrem Einfluss in Politik und Wirtschaft die elitären und autoritären Strukturen in der

Gesellschaft verstärkte.

Die zu dieser Zeit fehlende demokratische Kontrolle des Staates führte zu großen Mängeln, Niedriglöhnen und Korruption in der Qualität und Verteilung

staatlicher Sozialleistungen, im öffentlichen Wohnungsbau, im Verkehr, den sanitären Anlagen und in den Bildungseinrichtungen…

Dennoch gelang es MA unter diesen Bedingungen seine Schulbildung abzuschließen und ein Studium der Journalistik zu absolvieren. Als Journalist versuchte er

wohl Anfang der 1980er Jahre Arbeit zu finden. São Paulo war in dieser Zeit Schauplatz machtvoller Streiks und Demonstrationen der Arbeiter (Gründungsort

der Arbeiterpartei PT 1980 und des sehr aktiven Gewerkschaftsdachverbandes CUT 1983). Diese Streiks und Demonstrationen, trotz der Repression des Militärs,

erschütterten ganz Brasilien und brachten schließlich die Militärdiktatur zum Wanken; 1985, wurden – inmitten einer Wirtschaftskrise mit galoppierender

Inflation – freie Wahlen zugelassen.

MA arbeitete derweil als Journalist; immer mitten in den Brennpunkten (auch, wie schon gesagt, als Polizeireporter). Nebenbei begann MA literarisch zu

schreiben und versuchte sich an Kinderbüchern, Romanen und Drehbüchern. Der Autor gibt zu Protokoll: Ich glaube, dass meine Tätigkeit im Journalismus,

insbesondere meine Arbeit als Polizeireporter, meine Art des Schreibens besonders stark beeinflusst hat; mehr noch – sie hat ganz entscheidend die Art

meiner Literatur geprägt: das Kriminaldrama, das die Realität beschreiben will.

Heute ist MA in Brasilien einer der populärsten Autoren. Sein Werk wurde mit mehreren renommierten Preisen ausgezeichnet. Seit den 1990er Jahren arbeitet

er intensiv mit dem Filmregisseur Beto Brant zusammen, der drei seiner Texte verfilmt hat. Die letzte Verfilmung, O invasor (The Invader), wurde 2002 auf

der Berlinale gezeigt, kam 2003 in die Kinos und erhielt einen Preis beim Sundance Film Festival in den USA.

*  *  *

Vordergründig erzählt MA eine Liebesgeschichte zwischen dem Fotografen Cauby (Mitte Vierzig) und einer beträchtlich jüngeren, mysteriösen Frau namens

Lavínia. Cauby ist Journalist und kommt aus Sao Paulo (und der Gedanke liegt nicht allzu fern, dass MA in dieser Geschichte auch autobiographische Aspekte

verarbeitete). Eine Recherche über Prostituierte führt den Journalisten in eine düstere Goldgräberstadt im Norden Brasiliens, wo er Zeuge der zunehmenden

Spannungen zwischen Arbeitern und der Bergwerksgesellschaft wird.

Wie es sich für ein Werk dieser Gattung gehört, treten in dieser Geschichte einige seltsame Gestalten auf. Ganz im Sinne meiner Einleitung sind die

gebräuchlichen Beschreibungen der Personen nur Etiketten: Ein erfolgreicher Photograph und Geschäftsmann, der aber Päderast war (bevor er brutal ermordet

wurde); ein dichtender, kultivierter Zeitungsmacher, der aber von der Bergwerksgesellschaft gekauft war (bevor er jämmerlich stirbt), ein knallhart

erscheinender Polizist, der aber in Wirklichkeit ein empfindsamer Geist ist, ein ehrbarer Fernsehprediger, der aus seinem Glauben ein Geschäft macht, ein

berüchtigter Berufskiller, der aber offenbar dennoch ein Ehrenmann ist.

Cauby ist das was man einen Abenteurer nennen könnte und er verliebt sich abgrundtief in Lavinia, die anscheinend voller Geheimnisse steckt. Sie löst damit

in dem Journalisten eine veränderte Sicht auf die Welt um ihn herum aus. Die manchmal verängstigt und verletzlich wirkende, manchmal ihre verführerischen

Reize ausspielende Lavinia ist (natürlich) verheiratet – mit eben jenem oben genannten, beträchtlich älteren, Prediger. Das Geheimnis Lavinias ist aber

eigentlich keines – schwer von ihrem Leben traumatisiert, ist sie schizoid.

Beide sind eigentlich Fremde in dieser Umgebung und sie stehen dementsprechend irgendwie immer unter Beobachtung der Einheimischen; was ihre Beziehung

zusätzlich kompliziert. Die Stadt ist gewalttätig und schmutzig, Verbrechen offenbar an der Tagesordnung; als z.B. der Päderast brutal ermordet wird und

der Mörder von der Polizei gefasst wird, zwingt quasi ein Mob die Polizei ihn frei zu lassen… weil das schließlich jeder getan hätte (und wahrscheinlich

Schlimmeres als ihn nur zu ermorden).

Cauby wollte eigentlich nicht so lange in dieser Stadt bleiben; er hat keine regelmäßige Arbeit und bald geht ihm das Geld aus. Irgendwann wird Cauby auch

die aufregende und komplizierte Beziehung zuviel und will sich von Lavinia trennen, doch er wird in einen Mordfall verwickelt und alles kommt ganz anders

und es zahlt sich aus, dass er dem Killer einmal einen Gefallen tat…

*  *  *

Im Hintergrund der berührenden Liebesgeschichte vermittelt MA die politischen und sozialen Konflikte in der Goldgräberstadt und es will mir scheinen, dass

es ihm darüber hinaus auch darum geht, etwas Allgemeines zur modernen kapitalistischen Gesellschaft zu sagen; jedenfalls lese ich es so. Eingebettet in die

Handlung sind nämlich etliche Rückblenden zum früheren Leben der Protagonisten, aus denen hervor geht, was die sozialen Verhältnisse aus den Menschen

machen können; und dabei spielt es keine Rolle, ob diese Verhältnisse in der Goldgräberstadt, Sao Paulo oder sonst wo auf der Welt herrschen.

AM vermittelt – so ganz nebenbei – auch die Spannungen der Minenarbeiter, der Gewerkschaften und der Minengesellschaften, die in der Goldgräberstadt das

Sagen hat und ihre Profite sichern will. Diese Spannungen entladen sich schließlich gewaltsam. AM beschreibt eine brutale Gesellschaft, in der jeder ums

Überleben kämpfen muss; selbst wenn er weiß, dass das Leben an einem solchen Ort es nicht wirklich wert ist; und auch ein Menschenleben ist nicht viel mehr

wert.

Wie nebenbei eingestreut wird auch auf die Situation der Ureinwohner Amazoniens eingegangen. Ihr Stammesgebiet wird von der fremden, wild wuchernden

Goldgräberstadt quasi eingeschlossen und ihre normale Lebensweise ist plötzlich das Fremde. Sie werden dafür sogar bestraft… nach den Regeln derer, die

ihnen alles abgenommen haben. Auch wenn ich der Einzige sein sollte der das so liest, entdecke ich darin eine Metapher für das was das System mit allen

Menschen zu machen imstande ist.

Außerdem spielt in diesem Roman ein Buch eine große Rolle: Die Philosophie der Liebe, ein Werk eines gewissen Benjamin Schianberg. Der Tenor des Werks:

Liebe führt unweigerlich in die Katastrophe. Cauby versucht mit Professor Schianbergs Aphorismen über die Liebe, seine Leidenschaft für Lavinia zu

verstehen. Und schließlich wird ihm klar, dass Liebe nicht zu verstehen ist, denn sie muss durchlebt werden. Das Buch im Buch ist quasi ein Contrapunkt,

der den Roman davor bewahr, auf dem Stand einer schwülstigen Liebesgeschichte zu verharren.

Es soll hier nicht verschwiegen werden, dass es – wie es sich für eine moderne Liebesgeschichte gehört – auch sexuell ganz schön deftig zugeht. Dabei

geraten AM die entsprechenden Passagen wirklich auch erotisch im Sinne des Wortes; erotisch ist, was umschrieben, was nicht offenbar dargelegt wird… alles

andere wäre Porno und das hat seinen Platz in schmuddeligen Filmchen und nicht in einem anspruchsvollen Roman.

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Für mich ist dieses Kriminaldrama ein äußerst gelungenes vielschichtiges Werk, das wirklich lesenswert ist. Dicht und ironisch erzählt MA, vor dem

Hintergrund eines gewalttätigen und brutalen Ortes, die Geschichte von Cauby und Lavinia. Dass aus der Story ein vielschichtiger Roman wurde liegt daran,

dass MA die Story virtuos und spannend geschrieben hat.

Dabei bürstet AM mit seiner Erzählweise etwas gegen den Lesegewohnheitsstrich; was das lesen des Werkes durchaus auch anspruchsvoll macht. Im gesamten

Roman gibt es keinen direkten Dialog, sondern das was zwischen den Protagonisten gesprochen wird, wird von Cauby wiedergegeben; der als Ich-Erzähler auch

die Handlung erzählt und seine Gedanken dazu äußert. Er ist es auch, der – teils aus der Sicht der Betroffenen – über die Vergangenheiten der einzelnen

Figuren berichtet.

Viele der Szenen in Roman könnten leicht für ein Drehbuch verwendet werden; womit ich aber nicht sagen möchte, dass der Roman darauf angelegt wäre verfilmt

zu werden oder gar drehbuchartig wäre. AM gibt selbst zu Protokoll, dass er sich in erster Linie als Schriftsteller sieht und die anderen Felder auf denen

er arbeitet (Journalismus, Drehbücher für Film und Fernsehen) als Zugabe betrachtet. Die visuelle Komponente in seinem Werk bezeichnet er als eine weitere

Charakteristik seiner literarischen Tätigkeit, während er arbeitet.

In Brasilien gehört der Schriftsteller MA längst zu den renommiertesten Autoren der Gegenwart. Es ist nun das Verdienst meiner sehr geschätzten

Büchergilde, dass einer seiner Romane in Deutscher Sprache in der Büchergilden-Reihe Weltlese erschien; von der die Frankfurter Rundschau schrieb: “ … eine

Nachhilfestunde in Sachen Weltliteratur“. Nun, ich persönlich brauche keine Nachhilfestunde um drauf zu kommen, dass es in der Lateinamerikanischen

Literatur Weltliteratur zu entdecken gibt. Und ich halte diesen Autor und diesen Roman in der Tat für eine Entdeckung.
Pessoa
Flieh. Und nimm die Dame mit
Marcal Aquino
272 Seiten – Gebundenes Buch
Verlag: Edition Büchergilde – Aus Sept. 2009
ISBN: 3-9401-1160-0
19,90 €uro