Rene Depestre „Hadriana in all meinen Träumen“

Die Karibik trägt Trauer

Pro: Kunstvoll erzählt


Kontra: Spielt mit Klischees


Warmer Ozean, weißer Sandstrand, idyllisches Palmenpanorama, heiße Musik und coole Drinks… das sind die Etiketten, die viele Urlaubsreife oder Reiselustige der Karibik ankleben. Sicher, all das ist dort zu finden, doch es entspricht nur einer Fassette der karibischen Wirklichkeit. Ich möchte nun keine Abhandlung über das schreiben, was aus meiner Sicht all die anderen Fassetten ausmacht, keinen Report über die Vielfalt von Kulturen und Sprachen, kein Bulletin über die bunte Bevölkerung, keine Reflexion über einen Archipel im Karibische Meer, der in sich so unterschiedlich ist, wie es unterschiedlicher nicht sein kann.

In einer früheren Besprechung über bolivianische Literatur (Die Heimstatt des Tio) schrieb ich: Wenn man sich mit gewissen Dingen nicht aus beruflichen oder sonstigen derartigen Gründen beschäftigt, dann fallen diese Dinge eben nicht weiter auf… es sei denn, sie wären in dieser nach Sensationen gierenden Medienwelt eine schlechte Nachricht wert. Dann sind diese Dinge plötzlich und ganz unvermittelt den Blicken einer staunenden, entsetzten oder gar belustigten Öffentlichkeit ausgesetzt. Zu einem dieser Dinge, wenn ich ein ganzes Land mitsamt seinen Menschen einmal als Ding bezeichnen darf, gehört Bolivien. Heute muss ich Bolivien durch Haiti ersetzen.

Die Auswirkungen der kolonialen Ausbeutung, die erst in den 1960er Jahren formal durch eine sogenannte Entlassung in die Unabhängigkeit beendet wurde, sind immer noch allgegenwärtig. Armut und soziale Ungleichheit, Korruption und wirtschaftliche Abhängigkeiten vom Norden, scheinbare Demokratie von us-amerikanischen Gnaden, machen aus einem Land, das so paradiesisch scheint, eine Hölle, in deren Nachbarschaft viele Tausend deutsche Urlauber unbeschwert ihre Ferien verbringen: In der Dominikanischen Republik.

Das Gewicht der karibischen Inseln in der Weltgemeinschaft allgemein, und Haitis Gewicht im Besonderen, ist eher gering und ihre politische Unabhängigkeit war immer wieder in Gefahr oder gar ganz außer Kraft gesetzt… als Folge der Auseinandersetzung der USA mit Kuba. Erst jüngst war Hoffnung, als in Antigua bei einem Gipfeltreffen der Staatspräsidenten die Verabschiedung einer Charta der Zivilgesellschaft gelang, nach der z.B. Gewerkschaften erstmals als neue soziale Akteure im zivilgesellschaftlichen Prozess anerkannt wurden und eine Rolle als Sozialpartner mit, für die Region, neuen Mitwirkungsrechten zugesprochen bekamen.

Doch die Herausforderung eine soziale Demokratie zu verwirklichen, ist gescheitert… Haiti versinkt im Chaos – und wie eh und je, müssen die Ärmsten der Armen (auf der Liste der UN rangiert Haiti auf Platz 159 von 175 aufgeführten Nationen) die Rechnung begleichen. Dabei hatte es sich nach der Diktatur von Baby Doc und seinen Todesschwadronen „Tonton Macoutes“ kaum jemand denken können, dass sich diese Art der Gewaltherrschaft je wiederholen könnte… zumal mit Jean Bertrand Aristide ein ehemaliger katholischer Priester aus den Armenvierteln von Port au Prince ein Mann Präsident wurde, der zudem eine Leitfigur des Freiheitskampfes gegen den Duvalier-Clan war und von den Menschen schon fast als eine Art Messias verehrt wurde, der von einem Leben in Würde und weniger Armut träumte.

Aber siehe da… Geschichte wiederholt sich offenbar. Oder sind das etwa Prinzipien, wenn eine alles überragende Macht versucht ihre Interessen zu wahren? Als 1957 der Landarzt Francois Duvalier, besser bekannt unter seinem Spitznamen Papa Doc, zum Präsidenten gewählt wurde, hatte er das Ende von Elend und Unterdrückung versprochen und wollte die alte Herrschaft der Mulatten brechen, die an allen wichtigen Positionen von Wirtschaft und Verwaltung das Sagen hatten.Doch Francois Duvalier verbündete sich schnell mit der Oberschicht – und was folgte war eine, gestützt auf eine Art Miliz, der 50.000 Menschen zum Opfer fielen, blutige Diktatur der Familie Duvalier, die Haiti drei Jahrzehnte ausbeutete. Die USA stützte das System… zynisch war man offenbar der Meinung, ein solches System sei besser als das kubanische und unter Duvalier bestand da kein Anlass zur Sorge, dass eine Opposition linke Ideen umsetzen könnte… die Opposition wurde nämlich mit tödlicher Sicherheit beseitigt.

Als dann 1986 der von Jean Bertrand Aristide mitinitiierte Volksaufstand die Duvaliers aus dem schneeweißen Präsidentenpalast vertrieb, schwenkte die USA um und war plötzlich der Meinung, dass „nur eine Veränderung der Verhältnisse die Stabilität auf der Insel garantieren könnte“… was auch immer darunter zu verstehen gewesen sein mochte. Und so befand der US-Sondergesandte Trippel bei seinem Besuch in Port au Prince wenige Tage nach dem Umsturz, dass die Ära der Diktatur endgültig vorüber sei. Ein erster Versuch Wahlen abzuhalten im November 1987 endete jedoch in einem Blutbad. Es folgten Militärputsche und Übergangsregierungen, bis dann 1990 mit großer Mehrheit Jean Bertrand Aristide zum Präsidenten gewählt wurde.

Er war mittlerweile aus der Kirche ausgeschlossen worden und hatte auch das Priesteramt nieder gelegt. Aus dem Messias der Massen wurde ein Populist, der mit der sog. Volksbewegung „Lavalas“ gegen alle vorging, die nicht für den Präsidenten, also gegen ihn selbst, waren. Was sich da anbahnte, wurde im Rest der Welt kaum beachtet. Und dass Aristide nur sieben Monate nach seiner Amtsübernahme Opfer eines Staatsstreiches wurde, brachte ihm international noch mehr Respekt ein als vermeintlicher Vertreter einer demokratischen Entwicklung. Eine US-amerikanische Invasion beförderte ihn deshalb 1994 wieder in den Präsidentenpalast zurück… es drängt sich der Verdacht auf, dass er der USA als ebensolche Marionette dienen sollte, wie die Duvaliers vorher.

Mittlerweile ist der ehemalige Armenpriester, der eine US-amerikanische Mulattin heiratete, heute einer der reichsten Männer Haitis. Unter Aristide blühen Vetternwirtschaft und Korruption, ein Patenonkel seiner Tochter ist in den Drogenhandel verwickelt. Vor allem bei der staatlichen Telefongesellschaft, die das Monopol auf die lukrativen internationalen Verbindungen hat, kassiert der Präsident ab. Während das Land immer tiefer in Elend und Kriminalität versinkt, schwelgt der ehemalige katholische Kleriker im Luxus. Gleichzeitig hat sich auch die soziale Situation dramatisch verschlechtert. Die Staatskasse ist so leer wie die Mägen der Haitianer… Unruhe macht sich breit und der Präsident rekrutiert aus den Elendsvierteln bezahlte Mörderbanden – die Chiméres. Die Schimären gehen erbarmungslos gegen jeden vor, der auch nur im Ruch steht ein Gegner des Präsidenten zu sein… also jeden.

Offensichtlich ist der Mensch nun auch noch Größenwahnsinnig geworden, denn er präsentierte zwei Jahrhunderte nach dem Sklavenaufstand in Haiti, den ehemaligen französischen Kolonialherren eine dicke Rechnung. Anlässlich der Unabhängigkeitsfeier (man merke, Haiti ist nach den USA der zweite freie Staat der westlichen Welt gewesen) forderte er, Frankreich soll die 90 Millionen Goldfranken zurückzahlen, die es 1825 nach der Vertreibung der französischen Siedler von der Zuckerinsel für deren Entschädigung erhielt. Nach heute gültiger Währung sei das ein Betrag von 21.685.155.571 Dollar und 48 Cent… wie er das ausgerechnet hat sagte er aber nicht.

Auch wenn ich grundsätzlich damit einverstanden bin, dass ehemalige Kolonialmächte geraubtes Eigentum zurückgeben und angemessene Entschädigung zahlen müssten, so habe ich doch größtes Verständnis dafür, dass die Franzosen abwinkten. Zwar hat das französische Parlament vor zwei Jahren feierlich den transatlantischen Sklavenhandel und die Sklaverei auf den Karibik-Inseln als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ anerkannt, aber einem solchen Menschen Geld überweisen kommt wohl nicht in Frage… etwas anderes würde ich sagen, wäre eine echte demokratische Kontrolle der Verteilung vorhanden; übrigens diese Meinung bezöge sich dann allerdings auch auf Länder wie Spanien, Portugal und England.

Leider gibt es auf Haiti kein Öl… und so sehen sich die mächtigen USA derzeit nicht im Stande, die Menschenrechte, die sie im weit entfernten Afghanistan und Irak so prächtig verteidigen, vor der eigenen Haustür zu schützen; was in Beziehung zu den nötigen Mitteln ein Klacks wäre. Die entsprechenden Meldungen sind leicht nachzulesen und online bei Amnesty International kann man sicher helfen. Ein Mann, der all das aus ganz persönlicher Erfahrung und am eigenen Leib gespürt hat und die Verhältnisse bestens kennt, ist René Depestre – um den es hier eigentlich geht und der der Autor des Buches ist, das zu besprechen ich mir hier vorgenommen habe.

René Depestre (RD), wurde am 29.8.1926 in Jacmel auf Haiti geboren. Seine Schulzeit begann er im katholischen Salesianer-Ordens (übrigens genau dem Orden, aus dem später der heutige sog. Präsident ausgeschlossen wurde). Sein Vater starb 1936 und RD musste seine Mutter, seine zwei Brüder und seine zwei Schwestern verlassen und lebte fortan bei seiner Großmutter. Von 1940 bis 1944 besuchte er dann das Gymnasium Pétion in Port-au-Prince. Er beginnt zu schreiben. Beeinflusst durch den „magischen Realismus“, den er anlässlich einer vom Kubaner Alejo Carpentier (auch hier bei Ciao besprochen) auf Haiti 1942 durchgeführten Literatur-Konferenz kennen lernt, bringt RD 1945 sein erstes eigenes Werk heraus.

RD gründet dann mit drei Freunden (ebenfalls Schriftsteller) eine Wochenzeitschrift, die dafür antrat, den Menschen auf Haiti bewusst zu machen, dass sie ein Recht darauf hätten, auf den historischen Grundlagen ihre Identität zu erneuern. Schnell wird die Zeitschrift verboten. RD begegnet sowohl den haitischen Intellektuellen und den Dichtern seiner Zeit, als auch ausländischen Künstlern und schließlich wird ihm klar, dass er politisch tätig werden muss, wenn er seine Ideen realisieren will. Bald gehört er zur Führung der revolutionären Bewegung, die den Präsidenten Émile Lescot aus der Macht drängt. Aber das war der Erfolg war von kurzer Dauer.

Sehr schnell putscht die Armee. RD wird gefangen genommen… hat aber Glück und darf nach Frankreich ins Exil. Hier studiert er von 1946-1950 Politische Wissenschaften an der Sorbonne, aber er bekommt schnell auch Kontakt zu Intellektuellen und Kulturschaffenden. RD nimmt aktiv an den Entkolonialisierungsbewegungen in Frankreich teil (hier trifft er auf Eduard Glissant aus Martinique, der später ein Vordenker der sog. Kreolisierung wird – hier bei Ciao besprochen) und erneut wird RD ausgewiesen. Er geht nach Prag, von wo er 1952 ebenfalls verjagt wird. Eingeladen vom Dichter Nicolás Guillén geht er nach Kuba, wird aber bald durch das Batista-Regime eingesperrt und ausgewiesen.

Sein Exilgesuch in Frankreich und Italien wird abgelehnt. Eine Odyssee beginnt… erst Österreich, dann Chile, Argentinien und Brasilien. In Chile war er wenigstens lange genug, um mit Pablo Neruda und Jorge Amado (hier bei Ciao besprochen) den kontinentalen Kongress der Kultur zu organisieren. 1956 kommt er dann doch noch in Paris an… wo er – unter anderen – seinen Freund und Schriftstellerkollegen aus haitianischen Zeiten, Jacques-Stephen Alexis, trifft, mit dem zusammen am ersten Kongress Pan-Afrikain organisiert… die haitianischen kulturellen Wurzeln anerkennend, es sollte die letzte gemeinsame Arbeit gewesen sein, denn 19961 starb Alexis.

RD ist nun schon ein bekannter Mann und geht als solcher 1956-57 nach Haiti zurück. Doch er rechnet nicht mit dem Duvaliér-Regime… Papa Doc bietet ihm eine Zusammenarbeit an, die RD natürlich ablehnt. Und wieder findet er sich mit anderen Widerständlern in Gefangenschaft. 1959 geht auf Einladung Che Guevara nach Kuba. Er arbeitet, überzeugt von der kubanischen Revolution, in der Verwaltung des Landes (Ministerium für die Außenbeziehungen, nationale Ausgaben, nationaler Rat der Kultur, Radio Havana- Kuba).

Er reist viel parallel zu seinen offiziellen Aktivitäten (die Sowjetunion, China, Vietnam etc.) und nimmt am Fest Pan-Africain von Algier im Jahre 1969 teil, wo er dem kongolesischem Schriftsteller Henri Lopes begegnet, der ihn zur Arbeit für die UNESCO begeistert, für die er ab 1971 dann auch arbeitete. RD verlässt die UNESCO im Jahre 1986 und zieht sich in Aude/Südfrankreich zurück. Im Jahre 1988 veröffentlicht er den Roman „Hadriana in all meinen Träumen“, für den er zahlreiche literarische Preise erhält.

In „Hadriana in all meinen Träumen“ erinnert sich RD an seine Heimat… und das nicht nur im übertragenen Sinne, sondern er lässt die Ereignisse seiner Story in seiner Geburtsstadt spielen. Protagonist ist ein Professor namens Patrick Altamont. RD lässt diesen dann auch gleich selbst von einem Ereignis erzählen, das sich in seiner Jugend zugetragen hat. Im Mittelpunkt dieses Ereignisses steht Hadriana Siloé. Der junge Patrick und alle übrigen jungen Männer verehren die junge Frau… wobei verehren nicht so zu verstehen ist, dass man respektvoll Abstand hielte… eher so, dass ihr deutlich Annäherungsversuche gemacht wurden. Doch etwas Schreckliches geschieht: Hadriana bricht an ihrem Hochzeitstag, während der kirchlichen Zeremonie, völlig überraschend, tot zusammen.

Nun, muss man wissen, dass auf Haiti der Voodoo-Kult ganz selbstverständlich neben der christlichen Religion existiert und der haitianische Karneval von diesem Kult durchdrungen ist. Das besagte Hochzeitsfest sollte zu Beginn dieses Karnevals stattfinden. Die ganze Stadt ist in heller Aufregung und bereitet sich auf beides vor. Da die Tragödie nun mal passiert war, beschließt die Festgemeinde, mit der toten Hadriana am Karnevalszug teilzunehmen. Es wurde ein ausgelassenes Fest… um nicht zu sagen eine Orgie. Dann wird Hadriana feierlich beerdigt; alle sahen es. Am nächsten Tag jedoch ist ihr Grab wieder leer, von Hadriana gibt es keine Spur.

Schnell kam der Verdacht auf, dass Hadriana vielleicht zum Zombie geworden sein könnte. Jahre später entdeckt, nun vom jungen Mann zum Professor avanciert, Patrick Altamont unter seinen Studenten eine junge Frau, die Hadriana zum Verwechseln ähnlich sieht. Aber im Roman sind annähernd vierzig Jahre vergangen… und wie könnte es möglich sein, dass sie es selbst ist? Aber sie ist es und zwischen dem Professor und Hadriana entwickelt sich ein überaus spannender Exkurs über Voodoo, der so gar nichts mit den Bildern aus einschlägigen Horrorfilmen zu tun hat. Hadriana berichtet darüber, wie es ihr als Zombie ergangen ist.

Zombie werden bedeutet nämlich, von einem Voodoo-Priester zu einem rein körperlichen Leben wiedererweckt zu werden, um fortan als willenloses, wie ferngesteuertes Wesen zu leben… und als lebendiger Leichnam als Arbeitssklave zu dienen. Hier schließt sich der Kreis zu meiner Vorbemerkung. RD versteht es meisterhaft die haitianische Kultur und die Realität mit den Mitteln des „magischen Realismus“ so zu übersetzen, dass sie auch liebenswürdig und fröhlich daher kommt.

In einem Interview sagte RD einmal, dass er nichts vom Haiti seiner Kindheit vergessen habe und auch nichts von der Gegenwart. Außerdem meinte er, er wolle diese Erinnerungen nicht mit der Realität kollidieren lassen, weil er die Sorge habe, das könnte sein Schreiben beeinflussen. Dieses Kollidieren bezieht er nicht nur darauf, nicht körperlich auf Haiti anwesend zu sein, er bezieht es auch auf sein Schreiben. Somit könnte auch geklärt sein, warum dieses Werk, trotz all der Bezüge zu der unerbittlichen Wirklichkeit des haitianischen Lebens, nicht zu einem tristen oder gar bitteren Buch geworden ist.

Im Gegenteil. RD schwelgt geradezu im prallen Leben, das vor Lust und Lebensfreude bald überschäumt. Wie muss er seine verlorene Heimat lieben, dass sie ihm nach all der langen Zeit seiner Abwesenheit noch so gegenwärtig in Erinnerung ist. Auch wenn manches etwas all zu nostalgisch und verklärt klingt, so sollte ich noch hinzufügen, dass der Roman aus 1988 stammt und Nostalgie damals modern war. Meinem Lesevergnügen hat das jedenfalls keinen Abbruch getan.

RD sagte einmal, die Arbeit seiner letzten Lebensjahre sei es, Haiti in der Kunst neu zu schaffen. Mit diesem Roman hat er meines Erachtens nach, ein gutes Stück Haiti zustande gebracht. Ich jedenfalls fühlte mich für eine Weile von der haitianischen Realität entrückt und verzaubert von einer Welt, die mit Vorstellungen spielt wie sie mir zwar fremd sind, aber dennoch nicht gruselig. Dabei bleiben die erzählten Menschen immer sympathisch… und der versöhnliche Schluss, nachdem Hadriana sich schließlich vom Joch eines Untoten befreite, stimmte mich hoffnungsvoll. Bleibt zu hoffen, dass das neu zu erschaffende Haiti letztlich nicht nur in RDs Romanen in Gänze so wird, wie es uns dieses Buch zum teil zeigt.

Wilfried John

Hadriana in allen meinen Träumen

René Depestre

170 Seiten – Gebundenes Buch

Verlag: Suhrkamp – Aus 1997

ISBN: 3-5182-2252-X

5,65 €