Ricardo Piglia „Brennender Zaster“

Korruption & Pistoleros

Pro: Nervenzerfetzend spannend

Contra: Nichts für schwache Nerven


Es gibt viele Gedenktage… und das nicht nur in unserem Lande, sondern überall auf der Welt. Neuerdings gibt es sogar internationale, von den UN ausgerufene, Gedenktage, die weltweit an dies oder jenes erinnern sollen. Natürlich ist nichts dagegen einzuwenden, dass z.B. daran gedacht werden soll, Bücher zu lesen oder auf die Reinerhaltung von Wasser zu achten… grundsätzlich wäre sogar nichts gegen einen Gedenktag für Gedenktage einzuwenden.

 

Regelrecht inflationär steigt auch die Zahl der Jahrestage… wobei das aber auch  gewissermaßen natürlich ist, insofern die Ereignisse, deren geschichtliches Datum sich jährt,  desto zahlreicher sind, als eben unsere nähere Vergangenheit voll von erinnernswerten Ereignissen ist. Nun könnte man einfügen, dass auch eine Vielzahl von Jahrestagen begangen werden (und ich benutze das Wort begangen, im Sinne von eine Untat begehen, sehr bewusst), deren geschichtlicher Gehalt kaum bis gar nicht bemerkenswert ist.

 

Es drängt sich mir der Verdacht auf, dass es bei der Einrichtung solcher Tage, da es sich bei Gedenk- und Jahrestagen um eine Art der Geschichtsschreibung oder des historischen Erinnerns handelt, ebenso wie bei der allgemeinen Geschichtsschreibung selbst, um eine interessengeleitete Art von Vermittlung bestimmter Sichtweisen geht. Darüber, dass die aufgeschriebene Geschichte immer so etwas wie die Geschichte der Sieger ist, habe ich im Zusammenhang mit einigen Buchbesprechungen (explizit bei Eduardo Galeano) schon mehrfach geschrieben.

 

Natürlich schreibe ich diese Einleitung nicht deswegen, um auf vielleicht sehr allgemeine Art dieses Gedenk- und Jahrestage-Unwesen zu beleuchten, sondern um auf einen Jahrestag aufmerksam zu machen, den man wohl nicht offiziell angetragen bekommen wird. Ein solcher Jahrestag würde nicht ins Konzept der herrschenden neoliberalen Politik passen und nur den reibungslosen Gang der Geschäfte stören. Der Gedenk- oder Jahrestag hieße nämlich: Kollaps des neoliberalen Musterlandes Argentinien.

 

Mit der ökonomischen Krise ging eine politische Krise einher… was unmittelbar einleuchten muss, da doch die politisch Handelnden in diesem Land, ohne Ausnahme dieser abstrusen Idee des Neoliberalismus (freiwillig oder durch Weltbank und IWF erzwungen) anhingen. Für die Menschen in diesem Land am schlimmsten war, dass diese Krisen nur wieder zu ihren Lasten und auf ihre Rechnung bewältigt werden sollte – was aber zu vielfältigen und machtvollen sozialen Protesten geführt hat, da breite Schichten des Volkes nur noch die Wahl zwischen verhungern oder Kampf für soziale Gerechtigkeit hatten. Ich bin mal gespannt, wie machtvoll die Demonstrationen am 3. April in Berlin, Köln und Stuttgart sein werden…. die sich gegen eine ähnliche Politik in unserem Land richten, die nachweislich scheitern muss, eine Politik, deren Scheitern vor einem Jahr in Argentinien beobachtet werden konnte.

 

Nun werden manche sagen, dass man die Verhältnisse nicht vergleichen könne… stimmt. Es stimmt aber nur insofern, als wir noch nicht ganz die katastrophalen Zustände wie in Argentinien zu spüren bekommen. Aber Gesundheits- und andere sog. Reformen in diesem unserem Lande führen in denselben Abgrund. Wir könnten also umkehren, ehe das Schreckliche geschieht. Und ist es nicht der Sinn von Gedenk- oder Jahrestagen Mahnung zu sein? Ist es nicht der Sinn solcher Tage, dass die Menschen Fehler nicht wiederholden? Und ist es nicht Sinn solcher Tage, dass die politisch Handelnden öffentlich bekunden, dass sie über die Folgen gewisser Haltungen in Kenntnis sind und alles dafür tun werden, dass dem Volk nichts geschieht? Nun, nur keine Sorge, es wird solche Jahrestagsfeiern nicht geben… also muss sich auch niemand angesprochen fühlen; nicht wahr.

 

In Argentinien übrigens hat diese soziale Katastrophe zu einer Rückbesinnung auf sozial engagierte Kultur geführt und eine große Zahl hervorragender Bücher von, zum Teil, sehr jungen Autoren aufkommen lassen. Es zeigte sich außerdem, dass es im Schatten der ganz Großen der Literatur, wie z.B. Borges oder Cortazar (auch hier bei Ciao besprochen), auch eine sog. Mittlere Generation von Schriftstellern gibt, deren Werke nun endlich auch hier zu lesen sind. In Spanien spricht man daher, in Anlehnung an die Erfolge der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts, schon von einem zweiten Boom der lateinamerikanischen, besonders aber der argentinischen Literatur.

 

Einer dieser argentinischen Autoren ist Ricardo Piglia (RP). Der ist zwar in seinem Heimatland schon ein hochgeachteter und vielgelesener Mann, aber kann nun endlich auch hierzulande einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. RPwurde am 24. November 1941 in Adrogué nahe der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires geboren. Von seiner Herkunft und Kindheit ist mir leider nicht sehr viel bekannt – was ich bedauere, da es mir immer sehr wichtig ist, das Werden eines Autoren so genau wie möglich zu beleuchten, denn so wird sein Werk verständlicher. In seinem Falle aber sprechen die Fakten seines späteren Lebens auch eine deutliche Sprache. RP studierte von 1961 bis 1962 Geschichte an der Nationaluniversität von La Plata und arbeitete bis 1966 als Assistent… bis zum Militärputsch und den damit verbundenen Repressionen.

 

Danach war er Assessor in einem Verlag und Mitherausgeber verschiedener Zeitschriften. In dieselbe Zeit fallen auch seine ersten Veröffentlichungen… meist Essays über süd- und nordamerikanische Literatur und Autoren. Dies begründete seinen Ruf als einer der versiertesten Literaturkritiker seines Landes. Sein Debüt-Roman „La Invasion“ von 1967 brachte ihm in seiner Heimat zwar in Literaturkreisen großes Lob, in politischen Kreisen aber viel Ärger ein. Dennoch schrieb und veröffentlichte er weiter. Eine Vielzahl von Romanen und Kurzgeschichten, und natürlich auch seine Arbeiten als kritischer Essayist und Kritiker, machten ihn in Argentinien schon zu einem (wenn es das Wort gibt) zeitgenössischen Klassiker, allerdings zu einem von den Machthabern ungeliebten. Lange Zeit versuchte das Militärregime erfolglos ihn zum Schweigen zu bringen…. diese Erfolglosigkeit hatte nicht zuletzt damit zu tun, dass er ab 1977 begann an der Universität von Princeton/USA Literatur zu unterrichten und sich sozusagen als Grenzgänger dem direkten Zugriff der Generäle entziehen konnte.

 

Aber er wollte nie ein Exilant sein und kehrte immer wieder nach Argentinien zurück… wenn auch hin und wieder erst nach längeren Perioden der Abwesenheit. Das hat ihn auch nie den Kontakt zu den einheimischen Künstlern und der Kunstszene verlieren lassen. Er ist heute einer der angesehensten Schriftsteller, wenn nicht der angesehenste Schriftsteller seines Landes, zudem er sein Schaffen auch um den Bereich Drehbücher erweitert hat… in der heutigen Medienwelt ein populäres Feld (was seinen Bekanntheitsgrad auch außerhalb der Literatur erweiterte). Er schrieb z.B. das Drehbuch zum Film „Der Kuss der Spinnenfrau“ nach der Vorlage des Romans gleichen Titels, von seinem Freund Manuel Puig. Auch die politischen Wogen scheinen sich geglättet zu haben… und er wurde von der Universität von Buenos Aires mit dem Ehrenprofessor-Titel geehrt. Heute lebt und arbeitet RP in Buenos Aires.

 

Der Autor ist in Deutschland noch kaum bekannt, auch wenn mittlerweile ein paar wenige seiner Werke in deutscher Sprache vorliegen. Fast fürchte ich, dass das bisher Übersetzte ihn in eine bestimmte Schublade stecken will… er aber ist mehr als eben ein Krimiautor. Nichts desto trotz möchte ich einen Krimi von ihm vorstellen… in der Hoffnung, dass man mit der Zeit erkennt, dass er mehr ist. Das Buch um das es im Folgenden gehen soll ist „Brennender Zaster“. Im Nachwort zu seinem Roman schreibt RP, dass er versucht habe, die stilistischen Eigenheiten und den (wie Brecht es nannte) „metaphorischen Gestus“ der sozialen Erzählungen aufrecht zu erhalten, deren Thema die illegale Gewalt sei. Und allein die Verwendung des Begriffs „Illegale Gewalt“ evoziert, dass es seiner Meinung nach wohl auch „Legale Gewalt“ gibt… und diese Gewalt ist ebenso tödlich, wie mitunter ungerechtfertigt. Dieses Buch, das erste das ins Deutsche übersetzt wurde, steht sozusagen in direkter Linie zu seinem zuvor erschienen Buch „Künstliche Atmung“, dass seit seinem Erscheinen in Argentinien vor 20 Jahren schon in ganz Amerika ein Klassiker geworden ist.

 

Diese direkte Linie wird durch den Protagonisten hergestellt: Emilio Renzi. Er ist wie ehedem  Journalist in der argentinischen Hauptstadt. Auch thematisch haben die beiden Bücher gewisse Gemeinsamkeiten, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so erscheint. In „Brennender Zaster“ geht es vordergründig um einen authentischen Kriminalfall, der sich zwischen dem 27. September und dem 6. November im Jahre 1965 in Buenos Aires zutrug. RP schreibt in seinem Nachwort – in dem auch die diversen Quellen genannt werden, aus denen er die Fakten für den Roman bezog – selbst, dass er kurze Zeit nach dem Ereignis eine Betroffene anlässlich einer Zugfahrt kennen gelernt und anhand deren Erinnerungen einen ersten Romanentwurf abgefasst habe. Erst 1995 greift er die Rohfassung wieder auf und schreibt sie auf der Basis umfangreicher Recherchen und unter den Einflüssen der aktuellen argentinischen Lebensumstände zu dem endgültigen Werk um.

 

Wenn ich sage, dass es sich bei dem angesprochenen Kriminalfall um einen handelt der sich wirklich zugetragen hat, dann muss ich auch sagen, dass Figuren dieses Romans ebenfalls authentisch sind – ebenso authentisch wie die Geschichte die erzählt wird. Und wirklich, man kann die Fakten in den offiziellen Akten nachlesen: Im September 1965 wurde in Buenos Aires am hellen Tage ein Geldtransport überfallen. Es floss viel Blut und es gab viele Tote. Die Gangster nahmen keine Rücksicht auf irgendwen… so starben auch unbeteiligte Passanten, sogar ein sechsjähriges Kind. Dubiose Auftraggeber hatten es, mittels der schwerbewaffneten Vollstrecker, auf  kommunale Lohngelder abgesehen.

 

Es mussten interne Informationen geflossen sein und so war anzunehmen, dass mindestens eine lokalpolitische Größe der Drahtzieher im Hintergrund sein musste. Natürlich mischten auch korrupte Polizisten bei diesem Spiel mit. Mit von der Partie war auch eine ominöse Figur auch dem politischen Untergrund, der damals für Peron agierte. Nur so ist hinlänglich erklärbar, dass den Gangstern die Flucht gelang, die sie zunächst quer durch Buenos Aires und dann auf abenteuerliche Weise bis nach Montevideo/Uruguay führte. Es lief allerdings nicht ganz wie vereinbart… denn mittlerweile hatten die Gangster beschlossen, dass sie – da sie nun schon mal die Drecksarbeit gemacht hatten und auf der Flucht waren – die Beute nicht teilen wollten. Dieser Entschluss sollte ihr Schicksal besiegeln.

 

Schon zu diesem Zeitpunkt fühlt man sich eher eine äußerst packende Reportage lesend, denn bei einem Kriminalroman. Und RP treibt es noch weiter auf die Spitze, denn sogar ein Teil der im Buch wiedergegebenen Gespräche der Gangster sollen von der Polizei abgehört und aufgezeichnet und somit im Roman authentisch wiedergegeben sein. Der ganze Roman erweckt ob der minutiös verzeichneten Uhrzeiten und aus der Wirklichkeit entliehenen Namen, der Exaktheit der beschriebenen Situationen, der Genauigkeit bei der Beschreibung der Wege und der scheinbar nebensächlichen Vorkommnisse den Eindruck einer soliden Dokumentation… wobei allerdings auf Verherrlichung a la Bonny and Clyde verzichtet wird.

 

Dabei ist die Sprache aber nicht die einer Dokumentation, sondern die überbordende Sprache lateinamerikanischer Romane. Die Flucht ist ein blutiger Akt, Leichen säumen den Weg der Bande und es kommt zum Showdown in einer Wohnung Montevideo, als die Gangster in eine von der Polizei gelegte Falle gehen. Nun, ich bin eigentlich kein Leser der solche gewaltdarstellenden Szenen sonderlich gerne liest, es genügt mir im Grunde die Andeutung und meine Phantasie besorgt den Rest… aber die Schilderung der letzten Szenen dieses wahnsinnigen Wehrens der Gangster in einer von der Polizei belagerten Wohnung sind mindestens fesselnd.

 

Die Verzweiflung dieser waffenstarrenden Desperados, die sich in dieser Wohnung in Montevideo vor einer nicht minder waffenstarrenden Polizei verschanzt haben und die sich vor sich selbst hinter Unmengen von Kokain und Speed verschanzen, ist so eindringlich, dass es fast weh tut. Ihnen ist klar, dass es kein Entkommen geben wird und sie wollen ihre Haut so teuer wie möglich verkaufen. Sie schießen wahllos aus den Fenstern, töten noch mehr unbeteiligte Menschen… dennoch halten sich Schaulustige und vor allen Journalisten vor dem Haus auf und gieren nach dem was ihnen da geboten wird. RP lässt die Banditen reden… und in der Erwartung des Todes, berauscht und wahnsinnig vor Angst, auf einem Horrortrip ohne Ausweg erzählen sie sich ihre Geschichten; die Bandbreite der lateinamerikanischen Realität menschlicher Beziehungen kommt zum Vorschein und eine nicht minder realistische Innenwelt der Menschen unter diesen Verhältnissen.

 

RP zeigt was die Verhältnisse aus den Menschen macht und was diese Produkte der Verhältnisse mit den Verhältnissen machen und er versucht trotz der üppigen Sprache und trotz der sich überschlagenden Ereignisse kühl zu erzählen… so kommt, meiner Meinung nach, erst gar nicht der Verdacht auf, dass er irgend etwas in dieser Geschichte verherrlicht. Dennoch konnte ich nicht verhindern, dass ich in diese Geschichte hineingezogen wurde. RP rückte mich als Leser immer wieder so nah an die Ereignisse, dass ich selbst Position beziehen musste, z.B. zu dem jungen Mädchen, das die Geliebte eines dieser Banditen war und die dem Autor während der oben erwähnten Zugfahrt von den Ereignissen berichtet. Aus ihrer Sicht stellte sich das alles in einem anderen Lichte dar… und war so etwas wie eine Liebesgeschichte mit unglücklichem Ausgang.

 

Das Buch ist faszinierend in seiner Struktur. Hier werden nicht – nur zum Zwecke des Gruselns – vordergründig blutrünstige Details aneinander gereiht. Auch und gleich gar nicht ein Versuch gemacht einen neuen Gangster-Mythos zu erzeugen. Eher sind es die beispielgebenden Beschreibungen der, Verbrecher erzeugenden, aktuellen argentinischen Verhältnisse, mit ihren martialischen Strafvollzug oder der Alltäglichkeit der Folter, die sozusagen als Warnung für den Rest der Welt unterschwellig mitschwingt. In der Ausführlichkeit seiner szenischen Beschreibungen gibt er dem die Wahrnehmung der Wirklichkeit störenden oder zerstörenden Sensationsjournalismus einen Hieb… Die ganze zerrissene Gesellschaft, die nach den Exzessen der Diktatoren und Putschisten, nach den Generälen und korrupten Politikern ausgeraubt zurück bleibt und mit diesem Vermächtnis leben muss, ist eine weitere Ebene dieses Buches.

 

Mir hat aber nicht nur die beschriebene Kriminalisierung der Macht und die Macht des Kriminellen unglaublich gut gefallen, sondern auch die beschriebene innere menschliche Haltung der Beteiligten (der alltägliche Machismo), die solche Exzesse erst möglich macht. Auch wenn der Roman etwas nach Zusammenschnitt von Protokollen, sensationsgeiler Journalie und kokainverseuchten Hirngespinsten aussieht, sind es die ständigen Perspektivenwechseln, die anspruchsvolle Literatur erzeugen, welche dann aber trotz alledem nicht moralisiert.

 

Für mich ist dieser Roman ein Spiegel der aktuellen Politik der Zerstörung sozialer Errungenschaften und dieser Spiegel zeigt, wohin in letzter Konsequenz der Neoliberalismus führen kann. Dabei ist das Buch ungeheuer (im wörtlichen Sinne) spannend und aufregend, mithin nicht unbedingt geeignet für Menschen mit „schwachen Nerven“. Es gibt einen guten Einstieg in das Werk eines großen Schriftstellers und es ist dem Wagenbach-Verlag zu danken, dass es uns diesen Autoren zugänglich macht. Es ist für mich der äußerst gelungene Versuch, literarisch über die Schwierigkeiten hinweg zu kommen, welche uns auf der Suche nach der Wahrheit immer wieder vor die Füße fallen.

 

 

Wilfried John

 

Brennender Zaster

Ricardo Piglia

189 Seiten – Gebundenes Buch

Verlag: Wagenbach – aus 2001

ISBN: 3-8031-3155-3

17,50 €

 

 

Nachwort für Video-Liebhaber

 

Das Buch war Grundlage für den Film „Burnt Monay“, der unter der Regie von Marcelo Piñeyro entstand und der von der Kritik mit Beifall aufgenommen wurde. Aber auch kommerziell war er ein Erfolg und ist ein Dokument des zeitgenössischen Kino in Argentinien.

 

 

Nachwort für Interessierte

 

Leopold Federmair, der Übersetzer dieses Werkes, hat ein Gespräch mit dem Autoren geführt, in dem dieser Aussagen zur aktuellen Situation in Argentinien, seine Meinung zur neoliberalen Politik, zu den sozialen Zuständen und dem Überlebenskampf argentinischer Künstler, sowie persönliche Einstellungen zu seinem Leben zu Protokoll gibt. Dieses Gespräch ist unter http://www.nzz.ch/2003/01/25/li/page-article86NXU.html